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Unsere KI-Grundsätze.

flynne AI plant, warnt und formuliert. Menschen entscheiden. flynne protokolliert beides.

Zwei Kollegen sitzen an einem Tisch und besprechen Bewerbungsunterlagen

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KI bewertet bei uns keine Menschen

flynne enthält bewusst keine KI, die Kandidaten screent, ranked oder bewertet. Die Eignungsentscheidung trifft immer ein qualifizierter Mensch. Das ist keine technische Grenze, sondern eine Grundsatzentscheidung, im Einklang mit dem EU AI Act, der KI-Bewertung im Beschäftigungskontext als Hochrisiko einstuft.

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KI arbeitet in der Logistik, nicht im Urteil

flynne AI plant, warnt und formuliert: Sie schlägt qualifizierten Ersatz bei Ausfällen vor, erkennt Engpässe, entwirft Nachrichten. Alles, was Organisation ist, darf intelligent werden, alles, was Urteil ist, bleibt beim Menschen.

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Jede KI-Aktion ist protokolliert

Was flynne AI vorschlägt oder ausführt, landet im selben revisionssicheren Aktivitätsprotokoll wie jede menschliche Aktion. Sie können jederzeit nachvollziehen, was die KI wann getan hat, und warum.

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Vorschlagen statt entscheiden

flynne AI entscheidet nicht: Sie bereitet Lösungen vor, ein Mensch prüft und bestätigt. Vollautonome Aktionen gibt es nur für risikofreie Routineaufgaben, und auch die sind abschaltbar.

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Ihre Daten trainieren keine fremden Modelle

Kandidaten- und Betriebsdaten bleiben in der EU und werden nicht zum Training externer KI-Modelle verwendet. Datenverarbeitung durch flynne AI folgt denselben DSGVO-Regeln wie die gesamte Plattform.

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Transparenz gegenüber allen Beteiligten

Wo Menschen mit KI-generierten Inhalten interagieren, kennzeichnen wir das, wie es Art. 50 EU AI Act verlangt. Kandidaten, Psychologen und Betriebsräte erfahren, wo KI im Spiel ist und wo nicht.

Was flynne AI tut, und was nicht

Grundsätze sind so viel wert wie die Funktionen, die es gibt und die es nicht gibt. Deshalb beide Listen.

Das tut die KI

  • Besetzungen vorschlagen: Wer ist verfügbar, qualifiziert und nicht schon dreifach verplant?
  • Konflikte erkennen, bevor sie eintreten, doppelt gebuchte Räume, Prüfer in zwei Verfahren, Ruhezeiten, die nicht aufgehen
  • Bei einem Ausfall Ersatz finden, der die Qualifikationsanforderung der Rolle erfüllt
  • Nachrichten an Kandidaten und Beteiligte entwerfen, abschicken tut ein Mensch
  • Auffälligkeiten im Betrieb melden: Wo häufen sich Absagen, wo stauen sich Rückmeldungen
  • Unterlagen den richtigen Verfahrensschritten zuordnen und fehlende benennen

Das tut sie nicht

  • Bewerbungen sichten, filtern oder in eine Reihenfolge bringen
  • Lebensläufe lesen und daraus eine Eignung ableiten
  • Aus Video oder Sprache auf Persönlichkeit, Motivation oder Emotion schließen
  • Testergebnisse interpretieren oder zu einem Gesamturteil verrechnen
  • Beobachtungen von Prüfern gewichten, zusammenfassen oder korrigieren
  • Eine Empfehlung für oder gegen eine Person aussprechen, auch nicht als „Hinweis"

Die Einordnung nach dem EU AI Act

Die Fristen, und was schon heute gilt

Die Pflichten für Hochrisiko-Systeme nach Anhang III, dazu gehört der Beschäftigungskontext, greifen seit dem Digital Omnibus vom Juli 2026 erst am 2. Dezember 2027, für eingebettete Systeme am 2. August 2028. Die Verbote nach Artikel 5 gelten dagegen unverändert seit Februar 2025, darunter Emotionserkennung am Arbeitsplatz. Wer heute ein System auswählt, entscheidet für dessen Laufzeit: Nachrüsten ist teurer als richtig einkaufen.

Was als Hochrisiko eingestuft ist

Anhang III nennt Systeme, die im Beschäftigungskontext über Zugang oder Auswahl mitentscheiden: Sichtung von Bewerbungen, Filterung, Bewertung von Kandidaten. Dafür gelten Risikomanagement, Anforderungen an die Datenqualität, technische Dokumentation, menschliche Aufsicht und Registrierung, vom Anbieter wie vom einsetzenden Unternehmen.

Warum flynne nicht in diese Kategorie fällt

Weil die Funktionen, die den Hochrisiko-Tatbestand auslösen, nicht existieren. flynne sichtet keine Bewerbungen, filtert nicht und bewertet niemanden. Was die KI tut, betrifft Termine, Räume, Prüfer und Nachrichten, also den Betrieb um das Verfahren herum, nicht das Urteil darin.

Was ausdrücklich verboten ist, und hier nicht vorkommt

Der EU AI Act verbietet Emotionserkennung am Arbeitsplatz vollständig, unabhängig von jeder Risikoeinstufung. flynne enthält keine Analyse von Video, Stimme, Mimik oder Sprachmustern. Diese Grenze ist nicht konfigurierbar; die Funktionen sind nicht vorhanden.

Auch die Beschäftigtenseite geprüft

Anhang III nennt außerdem Systeme, die Beschäftigten Aufgaben aufgrund persönlicher Merkmale zuweisen oder deren Leistung überwachen. flynne besetzt Rollen nach Qualifikation, Verfügbarkeit, Standort, Auslastung und früheren Einsätzen, also nach sachlichen Kriterien der Einsatzplanung, und ein Mensch bestätigt jede Besetzung. Frühere Einsätze dienen der gleichmäßigen Verteilung, nicht der Bewertung einer Person. Auswertungen zeigen Verfahren und Kapazitäten, keine Leistungsprofile einzelner Prüfer. Wer daraus dennoch Kennzahlen zu Personen bilden will, braucht dafür die Beteiligung des Betriebsrats, und wir unterstützen das mit einem Rechte- und Rollenkonzept.

Wo Ihre Verantwortung bleibt

Die Einordnung eines Systems hängt davon ab, wie es eingesetzt wird. Wer flynne nutzt und daneben ein Screening-Werkzeug betreibt, ändert damit nichts an flynne, wohl aber an der eigenen Pflichtenlage. Wir stellen die Unterlagen bereit, mit denen Sie das prüfen und dokumentieren können. Eine Rechtsberatung ist das nicht und kann es nicht sein.

Eine Hand hakt Punkte auf einer gedruckten Liste ab, daneben ein Laptop

Was Sie prüfen können

Eine Zusage, die sich nicht nachsehen lässt, ist im Betriebsratsgespräch wenig wert. Diese vier lassen sich nachsehen.

Das Aktivitätsprotokoll

Jede Aktion der KI steht darin, mit Zeitpunkt, Auslöser und dem Menschen, der sie bestätigt hat, im selben Protokoll wie jede manuelle Aktion. Lassen Sie sich das an einem echten Verfahren zeigen, nicht an einer Vorführfolie.

Die Abschaltbarkeit

Jede KI-Funktion lässt sich einzeln deaktivieren. Prüfen Sie, ob die Plattform danach noch vollständig arbeitet: Wenn ein System ohne KI nicht mehr funktioniert, war die KI nicht optional.

Die Rollen- und Rechtelogik

Wer sieht welche Beurteilung, wer darf sie ändern, wer nur lesen? Das ist die Frage, an der sich entscheidet, ob eine Dokumentation Vertrauen verdient. Sie lässt sich im System nachsehen.

Die Unterlagen

Technische und organisatorische Maßnahmen, Löschkonzept mit Fristen je Datenart, Auftragsverarbeitungsvertrag, Transfer Impact Assessment. Wir stellen sie auf Anfrage bereit, vor der Entscheidung, nicht danach.

Fünf Personen sitzen an einem Besprechungstisch und diskutieren

Fragen aus dem Betriebsratsgespräch

Woran erkennen wir, dass die KI wirklich nicht bewertet?

An drei Dingen, die alle prüfbar sind: Es gibt keine Funktion, die eine Bewertung ausgibt, kein Score, kein Ranking, keine Empfehlung. Das Aktivitätsprotokoll zeigt jede KI-Aktion mit ihrem Gegenstand. Und die Beurteilungsfelder im Verfahren sind ausschließlich von Menschen beschreibbar. Lassen Sie sich das im System zeigen; eine Zusage auf Papier ist an dieser Stelle wenig wert.

Was passiert, wenn wir die KI komplett abschalten?

Dann arbeitet flynne weiter, nur mit mehr Handarbeit: Besetzungen werden manuell gewählt, Konflikte fallen später auf, Nachrichten werden selbst geschrieben. Das ist der eigentliche Beleg dafür, dass die KI eine Hilfe und keine Entscheidungsinstanz ist, ein System, das ohne seine KI nicht mehr funktioniert, hätte sie im Kern.

Werden unsere Daten zum Trainieren von Modellen verwendet?

Nein. Kandidaten- und Betriebsdaten fließen nicht in das Training von Modellen, weder in unsere noch in fremde. Die Verarbeitung bleibt in der EU und folgt denselben Regeln wie die übrige Plattform: Löschkonzepte mit Fristen, Mandantentrennung, Protokollierung.

Wie kennzeichnen Sie KI-generierte Inhalte?

Wo ein Text von der KI entworfen wurde, ist das im System sichtbar, bevor ihn jemand abschickt, und der Absender bleibt der Mensch, der ihn freigibt. Art. 50 EU AI Act verlangt diese Transparenz für Interaktionen mit KI-Systemen, und für Kandidatenkommunikation halten wir sie für selbstverständlich.

Brauchen wir für flynne eine Betriebsvereinbarung?

Das entscheidet Ihr Haus. Was wir sagen können: flynne hat viele vollständige Betriebsratsprozesse im Konzernumfeld hinter sich, und wir bringen die Argumentation und die Unterlagen mit. Der Punkt, an dem sich Gespräche in der Regel entspannen, ist derselbe wie hier: Die Software organisiert, sie beurteilt nicht.

Diese Seite beschreibt, wie wir arbeiten, sie ist keine Rechtsberatung.