Lösung · Partner-Eco-Systeme & Netzwerke
Ein Talentpool, viele Unternehmen, orchestriert von flynne.
flynne betreibt Recruiting und Auswahl für ganze Eco-Systeme: Partnernetzwerke, Verbände, Franchise-Systeme und Konzernverbünde. Im Einsatz bewiesen mit „Join the #SAPFamily“, der Talent-Initiative des SAP-Partner-Eco-Systems.
Termin vereinbaren
Warum Netzwerk-Recruiting schwieriger ist als es klingt
„Ein Talentpool für alle" ist schnell gesagt. Vier Punkte entscheiden, ob es funktioniert.
Die Partner sind Wettbewerber
Zwei Beratungen im selben Netzwerk bewerben sich beim selben Kunden um denselben Auftrag, und sollen sich einen Talentpool teilen. Das funktioniert nur, wenn technisch sichergestellt ist, dass niemand die Aktivität des anderen sieht. Der Pool ist gemeinsam, was darin geschieht, ist es nicht.
Rechtlich getrennte Häuser, ein System
Jeder Partner ist eigener Verantwortlicher im Sinne der DSGVO, mit eigenem Auftragsverarbeitungsvertrag und eigenen Löschfristen. Eine gemeinsame Plattform darf das nicht verwischen: Getrennte Mandanten sind hier keine Komfortfunktion, sondern die Voraussetzung dafür, dass das Modell überhaupt zulässig ist.
Jemand muss die Regeln machen
Wer darf Kandidaten in den Pool aufnehmen? Wie lange gehört eine Ansprache einem Partner, bevor ein anderer nachfassen darf? Was passiert bei zwei Angeboten für dieselbe Person? Solche Regeln sind kein Software-, sondern ein Governance-Thema, aber die Software muss sie abbilden können, sonst gelten sie nicht.
Und jemand muss bezahlen
Ein Netzwerk trägt Kosten gemeinsam, aber der Nutzen fällt ungleich an: Der Partner mit dem größten Personalbedarf zieht am meisten aus dem Pool. Ohne nachvollziehbare Verrechnung wird daraus im zweiten Jahr eine Diskussion, die das Netzwerk beschäftigt statt das Recruiting.
Ein Talentpool, viele Unternehmen
Alle Partner schöpfen aus einem gemeinsamen, vorqualifizierten Talentpool, mit automatisiertem Matching statt Parallel-Recruiting gegeneinander.
Mandantenfähig ab Werk
Rechtlich getrennte Unternehmen arbeiten parallel im selben System, mit sauberer Datentrennung, eigenen Zugängen und eigener Sicht.
Validierte Entscheidungen
Wissenschaftlich fundierte Verfahren statt Bauchgefühl: Kandidaten durchlaufen strukturierte Assessments, bevor Partner entscheiden.
Gemeinsame Reichweite
Geteilte Kampagnen, exklusive Jobboards und Events: Das Netzwerk erreicht Talente, die ein einzelnes Unternehmen nie erreichen würde.
So funktioniert Eco-System-Recruiting mit flynne
1
Registrieren
Partner melden sich an und erhalten Zugang zur Plattform.
2
Talentpool nutzen
Zugriff auf vorqualifizierte Kandidaten aller Erfahrungsstufen.
3
Direkt kontaktieren
Unternehmen sprechen Kandidaten an und laden zu Gesprächen ein.
4
Validiert entscheiden
Strukturierte, fundierte Verfahren sichern die Personalentscheidung ab.
5
Sichtbarkeit gewinnen
Gemeinsame Kampagnen und Jobboards stärken jede Arbeitgebermarke im Netzwerk.
Im Einsatz
Join the #SAPFamily
Die gemeinsame Talent-Initiative von SAP-Partnerunternehmen: 20 Partner, von Konzernen bis zu spezialisierten Beratungen, gewinnen über eine Plattform gemeinsam Talente. Betrieben von Brandmonks, orchestriert mit flynne.
jtsf.net ansehen
9.200+
verifizierte Talente im Pool
20
Partnerunternehmen im Netzwerk
1
Plattform für das gesamte Eco-System
„Durch das #SAPFamily-Programm können wir die gemeinsame Reichweite von uns, SAP und allen Family-Partnern im Recruiting nutzen, um neue Mitarbeiter:innen zu erreichen und zu gewinnen."
„Mit flynne und Join the #SAPFamily haben wir eine neue Ebene der Zusammenarbeit unter Marktbegleitern erreicht. Durch die Synergien, die wir schaffen, fördern wir Innovationen. Es ist mehr als nur eine Plattform, es ist eine Vision."
Malgorzata DenkiewiczTalent Acquisition Specialist, q.beyond AGMehr zur Initiative:jtsf.net
Sie betreiben ein Netzwerk, einen Verband oder ein Franchise-System?
Dann kennen Sie das Problem: Jedes Mitglied rekrutiert allein, und alle konkurrieren um dieselben Talente. flynne macht aus Einzelkämpfern ein Eco-System.
Termin vereinbarenWer was sieht
Die häufigste Frage im Erstgespräch mit einem Netzwerk, und die, an der Vertrauen entsteht oder nicht.
Was alle sehen
Den Pool: welche Profile vorhanden sind, mit Qualifikation, Erfahrungsstufe und Region. Das ist der Zweck des Netzwerks und der Grund, warum Kandidaten mitmachen: Sichtbarkeit bei vielen Arbeitgebern mit einer Bewerbung.
Was nur der eigene Mandant sieht
Die eigene Aktivität: Wen habe ich angesprochen, wer ist im Verfahren, wie ist es ausgegangen, welche Notizen wurden gemacht. Für die anderen Partner existiert das nicht, nicht als Eintrag, nicht als Hinweis, nicht als Statistik.
Was der Kandidat sieht
Seinen eigenen Stand, über einen Zugangslink ohne Konto und Passwort. Er weiß, welches Unternehmen ihn angesprochen hat und wo er im Verfahren steht. Was er nicht sieht, sind interne Beurteilungen, die gehören dem Unternehmen, das sie erhoben hat.
Was der Netzwerkbetreiber sieht
Kennzahlen über das Ganze: Poolgröße, Zuwachs, Nutzung je Partner, Durchlaufzeiten. Aber keine Beurteilungen und keine Kandidatenakten aus den Verfahren einzelner Partner, der Betreiber steuert das Netzwerk, er liest nicht mit.
Fragen von Netzwerkbetreibern
Kann ein Partner sehen, welche Kandidaten wir ansprechen?
Nein. Die Mandanten sind logisch getrennt: Der Pool ist gemeinsam, jede Aktivität darin gehört ausschließlich dem Partner, der sie ausgelöst hat. Ein anderer Partner sieht nicht, dass Sie jemanden angesprochen haben, in welchem Stadium das Verfahren ist oder wie es ausgegangen ist. Das ist die Bedingung, unter der Wettbewerber überhaupt in einem System arbeiten können.
Wer besitzt den Talentpool?
Das ist eine Vertragsfrage, keine technische, und sie sollte vor dem Start geklärt sein: In der Regel steht der Pool beim Netzwerkbetreiber, die Kandidaten haben ihm gegenüber eingewilligt, und die Partner erhalten Zugriff nach den Regeln des Netzwerks. Bei Join the #SAPFamily ist es so gelöst. Andere Konstruktionen sind möglich, sie müssen aber vorher verabredet und in den Einwilligungen abgebildet sein.
Was passiert, wenn ein Partner das Netzwerk verlässt?
Sein Mandant wird geschlossen, die eigenen Verfahrensdaten werden nach den vereinbarten Fristen zurückgegeben oder gelöscht. Der Pool bleibt beim Netzwerk, weil die Einwilligungen dorthin gehören. Auch das gehört in die Netzwerkregeln, bevor der erste Partner beitritt, nicht, wenn der erste austreten will.
Wie werden die Kosten zwischen den Partnern verteilt?
flynne rechnet die Nutzung je Mandant ab: Teilnahmen, Verfahren, Einsätze. Was daraus ein Verteilungsschlüssel wird: Kopfpauschale, Nutzung, Mischform, entscheidet das Netzwerk. Die Zahlen dafür liefert die Plattform nachvollziehbar; die interne Verrechnung an mehrere Kostenstellen ist dafür ohnehin gebaut.
Funktioniert das auch ohne gemeinsame Kampagnen?
Ja, technisch. In der Praxis ist die gemeinsame Reichweite aber der Grund, warum Kandidaten überhaupt in einen Netzwerkpool gehen: Eine Bewerbung, viele mögliche Arbeitgeber. Ohne dieses Versprechen wird der Pool nicht gefüllt, und dann teilen die Partner einen leeren Pool.
Bereit für Assessments, die einfach laufen?
Sagen Sie uns kurz, wie Sie heute Assessments durchführen. In 30 Minuten zeigen wir Ihnen, wie flynne dabei hilft.
Wir antworten innerhalb eines Arbeitstages.